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Viele Paarprobleme bewegen sich zwischen Hoffnung und Absturz.

Wir beschreiben solche Teufelskreise als "Beziehungsmuster". Beziehungsmuster sind automatisierte, sich selbst erhaltende Phänomene.

Karin und Gerd

Karin (41) und Gerd (38) sind seit 11 Jahren ein (unverheiratetes) Paar, seit 10 Jahren wohnen sie zusammen. Karin hatte einen zweijährigen Sohn mit in die Beziehung gebracht, inzwischen ist er 13. Karin verfügte über ein großes Repertoire an Beziehungserfahrungen, als sie Gerd kennenlernte. Für ihn war Karin die erste Frau in seinem Leben. Vorher hat er bei seiner Mutter gewohnt.

Karin und Gerd streiten oft. Die Probleme begannen schon wenige Wochen nach dem Einzug in die gemeinsame Wohnung. Gerd kam mit dem "schwierigen Kind", wie er es nannte, nicht zurecht. Immer wollte der Kleine die ganze Aufmerksamkeit der Mutter. Gerd war der Ansicht, dass das Kind verwöhnt war. Immer wieder, bis heute, ist das Kind das Problem.

Es gibt noch andere Probleme. Gerd schmerzt, dass Karin vor ihm schon mit mehreren anderen Männern geschlafen hat. Außerdem will sie sich (aus seiner Sicht) zu oft mit anderen Menschen treffen. Er möchte gerne, dass sie sich mehr um die Beziehung kümmert.

Der Sex ist seit Jahren vollkommen eingeschlafen, weil Karin keine Lust mehr (auf ihn?) hat. Er leidet darunter sehr und fühlt sich zurüclgewiesen.

Karin zeigt sich genervt von seinem „kindischen“ Theater, er solle endlich erwachsen werden.

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